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Antik-Ankauf-RS
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Möbelankauf von antiken Möbeln oder Designklassikern

und Schätzung in Dortmund, NRW und bundesweit

In Situationen wie Umzug, Erbschaft oder Immobilienverkauf sind oft Möbel der größte Ballast, bei Ihnen auch? Was nützt es, wenn man die wertvollste antike Kommode erbt und selber ganz anders eingerichtet ist? Wohin mit dem antiken Biedermeiersekretär, der einfach nicht wirklich praktisch ist? Diese oder ähnliche Fragen könnten Sie zu uns geführt haben.

Falls es sich um hochwertige Antiquitäten ...

Falls es sich um hochwertige Antiquitäten, Designklassiker oder Ausgefallenes aus der Zeit des Bauhaus bis in die 70er Jahre handelt, z.B. Tulpentische, Freischwinger und Bogenlampen, dann sind wir, der Kunst- und Antiquitätenhandel, genau der richtige Ansprechpartner. Die Firma Antik-Ankauf-RS hat ihren Sitz zentral in Dortmund mitten im Ruhrgebiet. Von dort sind wir zeitnah zu Ortsterminen im Sauerland, in Arnsberg, Schmallenberg, Menden und Lüdenscheid, um uns immer wieder aufs Neue für westfälische Eichenmöbel des Barock und bergische Möbelklassiker zu begeistern. Wir kaufen direkt nach Besichtigung Ihre antiken Möbel und Designklassiker zu marktgerechten Preisen in bar an. Transport und eventuelle Restauration können Sie getrost uns überlassen. Das Münsterland, seit jeher eine Hochburg für Sammler von Antiquitäten und Liebhaber antiker Möbel, ist für uns zum Ankauf stets interessant gewesen. Tische, Stühle, Sessel, Schreibtische, Schränke und Lampen werden von uns vor Ort im Ruhrgebiet eingeschätzt und nach aktuellen Marktgegebenheiten bewertet. Sie erhalten gerne Tipps und Empfehlungen, falls die Möbel aber erhaltenswert sind, wir aber für uns keine Verwendung sehen. Sollte uns, respektive Herrn Steder selbst, mal keine Lösung einfallen, können wir Ihnen zumindest im Rahmen einer Haushaltsauflösung eine kostengünstige Räumung bzw. Entrümpelung anbieten. Die Berechnung der Kosten erfolgt leicht nachvollziehbar nach Wohnfläche, Stockwerk und Kubikmeter der Entsorgungsmenge. Haben Sie noch Fragen zum Thema Möbel Ankauf, dann rufen Sie bitte werktags unser Büro in Dortmund unter 0231 / 2899 8453 an, oder Herrn Steder direkt unter seiner Handynummer 0173/ 698 2585. Sollten Sie die Möbel aus einem Nachlass geerbt haben und daher keinen weiteren Hinweis auf ursprüngliche Herkunft, Hersteller, Alter oder Stilrichtung haben, empfiehlt es sich, uns einige Fotos unter info@antik-ankauf-rs.de zuzusenden, bevor wir gemeinsam am Telefon mutmaßen müssen. Wir bearbeiten jede Email-Anfrage aus NRW zum Ankauf von Möbeln innerhalb eines Tages.



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Möbelgeschichte und ihre Entwicklung in Europa

Die ersten Möbel in der Gotik waren sehr einfach, hier sind meist jedoch nur noch die großen Eichentruhen erhalten. Lediglich im kirchlichen und höfischen Bereich gab es Sitz und Dekorationsstücke mit geschnitzten Fronten und kunstvollen Schmetterlingsschlössern, wie z.B. bei Stollentruhen. In der Renaissance im 16ten und im frühen 17ten Jahrhundert wurde es wahrlich fantasievoll.

Bemalte, goldgefasste Sessel und Stühle ...

Bemalte, goldgefasste Sessel und Stühle, sowie Kredenzen, Anrichten und Stollenschränke mit Schnitzereien in Drachen, Heiligenfiguren und Wappenform hielten Einzug, der Aufbau war stets streng gegliedert in Etagen, architektonische Elemente wie Giebel und Säulen wurden zur Zierde verwendet. In Deutschland war das hochwertige Möbel Eiche oder Nussbaum. In Italien dagegen Pappel oder Kastanie, was wiederum oft mit Nussbaummöbeln gleichgesetzt wird. Der Barock im weiteren Verlauf des 17ten Jahrhunderts löste die strenge optische Gliederung auf und übergreifende geschwungene Formen wie S und C Schnörkel hielten Einzug. Das Möbel durchzog von unten nach oben eine Formensprache bzw. Linie. Dann folgte das Rokoko, der bisher feinste Möbelstil, der gerade in Frankreich seinen Ursprung und Höhepunkt fand. Beginnend von ca. 1730 wurde das erste Mal in der Möbelgeschichte die bislang bewusste Symmetrie durch gezielte Asymmetrien, Schwünge, Verläufe und unterschiedliche Höhen ersetzt. Extrem feine Möbel, mit zarten geschwungenen Beinen entstanden, furniert und mit Goldbronze verziert. Eine bislang nicht gekannte Grazie und Eleganz zeichneten Möbel des Rokoko aus. Es folgte der beginnende Klassizismus, entstanden durch das wachsende Interesse an der Antike, die Funde in Pompeji und der Wunsch der führenden Klasse nach klaren Formen, höchster Eleganz und Handwerkskunst. Diese Strömung ließ Möbelwerkstätten in Paris und Rom, sowie in Deutschland in Dresden und Neuwied Unnachahmliches vollbringen. Ein hochwertiges Möbel dieser Zeit ist perfekt in den Proportionen, reich an Intarsien, Marketerien und Verziehrungen aus fein ziselierter Goldbronze. Diese Zeit zwischen 1775 und 1795 brachte eine Vielzahl kleiner Ziermöbel, Spieltische und Kommoden hervor, wie die Verwandlungsmöbel von Röntgen aus der Werkstatt Neuwied, die ihresgleichen suchen. Vor vielen Jahren bewunderte ich (Herr Steder) gemeinsam mit einem Händler der Tefaf einen kleinen Ziertisch von David Roentgen (11.8.1743- 12.02.1807 in Wiesbaden), er war Franzose und eigentlich Antiquitätenhändler für französische Möbel des Klassizismus und des Empire. Er unterbrach irgendwann unsere gemeinsame Diskussion über Proportion und Intarsien mit dem Satz: "Wir Franzosen hassen ihn!". Nach einer kurzen Pause meiner Verwunderung ergänzte er: "Weil David Roentgen der einzige Mensch der Welt ist, der schönere Möbel herstellt wie wir Franzosen.". Dies war für mich ein elementares Schlüsselerlebnis mein Hauptaugenmerk nicht nur nach Italien und Frankreich zu lenken, sondern die Kunst der Möbel auch zuhause in Deutschland zu suchen. Werkstätten in Braunschweig, Mainz, Berlin und Neuwied brachten enorm gute und zu Recht kunstgeschichtschreibende Entwürfe für Möbel hervor. Dem Klassizismus oder Louis Seize, wie er in Frankreich nach seinem König hieß, folgte die französische Revolution und ein Zeitalter in dem Napoleon den Geschmack in Europa bestimmte. Seine Feldzüge nach Ägypten brachten Sphinxen, Karyatiden, Löwentatzen und fremdartige Elemente, genauso wie den heimischen Adler als Herschersymbol in die Sprache der Möbel. Strenge Formen, höchste Verarbeitungsqualität, wie bei dem Pariser Meister Jacob, und reichlich Gold im Kontrast zum Schwarz bestimmten die Möbel des Empire. Ein großes Zentrum für hochkarätige Möbel war neben Paris die Stadt Wien. Mit dem Ende seiner Herrschaft endete auch eine Ära der Möbelkunst, welche bestimmt war vom Geschmack der herrschenden Klasse und der Aristokratie. Eine Zeit der Rückbesinnung und der Schlichtheit kehrte in die Häuser ein, ein Stil der in der Deutschland vom braven Bürger ausging und daher Biedermeier Stil genannt wurde setzte sich durch. Gerade Formen, Funktionalität und schönes, mit Schellack poliertes Holz, kunstvolle gespiegelte Furnierbilder ohne höfischen Tant und Gold prägten eine Epoche voller Frömmigkeit und Rückbesinnung auf das Einfache. Erst im Jugendstil, der so genannten Belle Epoque begann man erneut mit wahrhaft kreativem Schöpfen. Florale Elemente, Insekten, Vögel und Pflanzen wurden in Schnitzereien und Intarsien in dieser Zeit bevorzugt. Die bahnbrechende Idee des Rokoko, Asymmetrie in den Möbelstil zu integrieren, wiederholte sich. Ungleiche Elemente die am Ende doch ein harmonisches Ganzes ergeben, das war die Kunst des Jugendstil. Es folgte das Bauhaus, es war ebenso kreativ wie neu in seinen Entwürfen. Designer und Künstler wie Henry van der Velde, Marcel Breuer mit seinen Stahlrohrmöbeln, Mies van der Rohe mit seinen Barcelona Chairs schufen Möbel die bis heute ihren Reiz nicht verloren haben. Das alles war vom Entwurf und Material immer höchste Kunst, "state of the art" und handwerkliche Perfektion.

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Was für Möbel kaufen wir an

Nach diesem glühendem und vom Herzen kommenden Ausflug in die Geschichte der Möbelstile, verstehen Sie sicher wie verwundert wir sind, wenn wir gewöhnliche Möbel angeboten bekommen. Wir als Kunst- und Antiquitätengeschäft haben keinerlei Interesse an Wohnwänden, altmodischen Schränken und Kommoden. Für uns muss es wirklich eine Antiquität sein, also etwas wirklich Sammelwürdiges.

Unser Möbel-Ankauf sucht nicht ...

Unser Möbel-Ankauf sucht nicht die Massenware oder Stilmöbel, sondern das geerbte Fundstück aus Nachlass oder Sammlung. Wir kaufen gern den Empiresekretär mit Säulen, die geschweifte Barockkommode oder die aus Kastanienholz gearbeitete italienische Kredenz aus der Toskana. Wir sind kein An- und Verkauf für Möbel, sondern möchten besonderes für die Nachwelt erhalten. Barockschränke und Anrichten können Sie uns aus ganz NRW, dem Münster- und Rheinland zum Ankauf anbieten. Wir freuen uns über jedes Möbel Foto via Email unter info@antik-ankauf-rs.de aus den umliegenden Städten Bochum, Essen, Mülheim und Wuppertal. Wir haben die Möglichkeit bis nach Düsseldorf, Krefeld und Köln sehr effektiv zu arbeiten, falls es um komplette Haushaltsauflösungen und Räumungen ganzer Anwesen geht. Alles über die Grenzen von NRW hinaus, bedarf genauer Planung und Absprache. Hierzu erreichen Sie uns an allen sechs Werktagen unter Dortmund 0231 / 2899 8453 oder Mobil unter 0173 / 698 2585 Herrn Steder direkt. Der Ankauf von antiken Möbeln und Designklassikern in bar ist jederzeit möglich und gewünscht. Ebenso sind uns besonders schöne Teakholzmöbel aus Dänemark und Ausgefallenes aus den 60er und 70er Jahren willkommen. Bei Designklassikern suchen wir vorrangig Spitzenmöbel folgender Produzenten zum Ankauf: Knoll International, Kill International, de Sede, Cassina, ClassiCon, Vitra, Fritz Hansen und USM Haller. Sollten Sie fragen haben, rufen Sie uns gerne an, wir suchen die Lösung für Sie. Egal ob Barockkommode, Tabernakelsekretär, Bogenlampe oder Tulpenstuhl, der Möbel- und Antiquitätenhandel Antik-Ankauf-RS hilft Ihnen gern.